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Alternative Energien

Das Ende der fossilen Brennstoffe ist in Sicht. Erdöl, Gas und Kohle werden knapp und teuer und wirken negativ auf unser Klima. Erneuerbare Energien sind in aller Munde.

Durch unsere langjährigen Erfahrungen auf dem Gebiet der alternativen Energien können wir Ihnen fachgerechte Beratung, Planung und Installation von Wärmepumpen, Solaranlagen, Festbrennstoff- und Pelletheizungen zusichern. Seit der Gründung unseres Unternehmens ist es uns ein Anliegen, unseren Kundinnen und Kunden die speziell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitte Lösung zum Energie- und Kostensparen anzubieten, um nachhaltig am Schutz unserer Umwelt mitzuwirken. Durch die gute Zusammenarbeit mit den Herstellern sind unsere Mitarbeiter ständig auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklung. In regelmäßigen Schulungen werden neue Verfahren und Techniken trainiert.

Wärmepumpen

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Wer sein Haus mittels einer Wärmepumpe heizt, der nutzt die vorhandenen Energien aus der Umwelt. Die Idee geht zurück auf den berühmten Lord Kelvin, der auch die nach ihm benannte absolute Temperaturskala einführte. Er hatte entdeckt, dass sich Gase bei Verdichtung erwärmen, wie man es vom Aufpumpen eines Fahrradschlauchs kennt. Umgekehrt kühlen sie bei nachlassendem Druck ab. Auf Grundlage dieser Beobachtung entwarf Kelvin eine Maschine, die zur Kälteerzeugung genutzt werden konnte. Auf dieser Basis entwickelte man den Kühlschrank, bei dem die vorhandene Energie im Inneren auf ein Medium übertragen und dann nach außen abgegeben wird.

Die Wärmepumpe funktioniert nach demselben Prinzip, jedoch wird im Gegensatz zum Kühlschrank die Wärmeenergie genutzt. Auch bei niedrigen Temperaturen kann dem Erdreich, der Außenluft oder dem Grundwasser Wärme entzogen werden, indem sie auf ein Kältemittel übertragen wird. Diese Kältemittel haben die Eigenschaft bei niedrigen Temperaturen leicht zu verdampfen. Durch Ausdehnung (Expansion) verflüssigt sich das Medium und die Temperatur sinkt unter das Niveau der Umgebung ab. Es kann so die Wärmeenergie aufnehmen und wieder kondensieren. Wird das Medium nun verdichtet erhöhen sich die Temperaturen und können an den Heizkreislauf des Wohnhauses abgegeben werden. Das Kältemittel verflüssigt sich wieder, der Druck wird reduziert und so kann es wieder nach außen geführt werden. Der Kreislauf ist geschlossen und das Medium kann wieder neue Energie aufnehmen.

Da die Effizienz einer solchen Anlage erhöht wird, wenn die Temperaturdifferenz zwischen Wärmequelle und Heizung gering ist, werden hiermit vor allem Systeme beheizt, die mit niedrigeren Temperaturen arbeiten, wie zum Beispiel Fußbodenheizungen.

Für die Vertiefung dieses Themas – zu physikalischen Prinzipien, Bauweisen verschiedener Anlagen und Effizienz bietet unser Partner Dimplex anschauliche Informationsseiten unter:  http://www.dimplex.de/professional/technik-erklaert.html

Solaranlagen

Das Funktionsprinzip von Solaranlagen ist relativ einfach. Im Kollektor wird eine Solarflüssigkeit, meist Glycol, durch Sonneneinstrahlung erwärmt, die dann über eine Pumpe zum Speicher gefördert wird. Hier wird die Wärmeenergie an das Brauchwasser oder den Heizkreislauf abgegeben. Durch eine elektronische Steuerung wird der Kreislauf überwacht und betrieben, wenn Sonneneinstrahlung zu Verfügung steht.

Wie groß eine Solaranlage sein sollte, richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen, Möglichkeiten und der Anzahl der Benutzer. Soll die Anlage nur zu Warmwasseraufbereitung genutzt werden oder soll darüber hinaus ein Teil des Heizwärmebedarfs abgedeckt werden? Ein grober Richtwert sind ca. 1,5 m² pro Person um etwa 70% des Warmwasserbedarfs abzudecken. Natürlich müssen hierbei wiederum die Kollektorneigung und Abweichungen von der Südausrichtung berücksichtigt werden. Hierbei beraten Sie unsere Fachplaner gern.

Festbrennstoff- und Pelletheizung

Holz gehört zu den biogenen Energieträgern, seine Energie wurde also durch biologische Prozesse aus dem Sonnenlicht gewonnen. Das Kohlendioxid, das ein Baum beim Wachstum aufnimmt, wird beim Verbrennen wieder abgegeben. Es handelt sich um dieselbe Menge, die auch beim natürlichen Verrotten freigesetzt würde, weshalb das Heizen mit Holz eine neutrale Kohlendioxidbilanz hat. Je nach Möglichkeiten und Bedürfnissen der Verbraucher gibt es unterschiedliche Lösungen zur Nutzung dieser Energieform.

Die Pelltheizung besticht hier vor allem durch ihre Vorteile in Handhabung und Sauberkeit, die ähnlich bequem ist, wie bei herkömmlichen Öl- oder Gaskesseln. Pellets sind naturbelassene Holzabfälle, die unter hohem Druck zu zylinderförmigen Röllchen gepresst werden. Zusatzstoffe und Kleber sind hierzu nicht nötig und verboten. Sie werden in Lagerräumen, Pelletsboxen oder Erdtanks gelagert und je nach Bedarf vollautomatisch in den Heizungskessel transportiert.